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	<title>Scientia - Das Wissensmagazin für Norddeutschland</title>
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	<description>Scientia ist das Nachrichtenmagazin für Themen aus Wissenschaft und Forschung.</description>
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		<title>„Oben ankommen“ – Universität Rostock gewinnt</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 10:49:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Newsdesk</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Universität Rostock gewinnt das Preisgeld der Hochschulinitiative Neue Bundesländer. (ROSTOCK) Mit dem Konzept: „Oben [...]]]></description>
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<p>Die Universität Rostock gewinnt das Preisgeld der Hochschulinitiative Neue Bundesländer.<span id="more-4059"></span></p>
<div id="attachment_4071" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a rel="attachment wp-att-4071" href="http://scientia-magazin.de/2012/02/02/mensch/%e2%80%9eoben-ankommen%e2%80%9c-%e2%80%93-universitat-rostock-gewinnt/attachment/rostock_universitat_1-2/"><img class="size-large wp-image-4071" title="Rostock_Universität_1" src="http://scientia-magazin.de/wp-content/uploads/2012/02/Rostock_Universität_11-600x408.jpg" alt="Das Hauptgebäude der Universität Rostock. (Quelle: wikipedia)" width="600" height="408" /></a><p class="wp-caption-text">Das Hauptgebäude der Universität Rostock. (Quelle: wikipedia)</p></div>
<p>(ROSTOCK) Mit dem Konzept: „Oben ankommen mit der Universität Rostock“ – Integrierte Studien- und Berufsbegleitung als erfolgreiches Instrument für die Erreichung individueller Karriereziele“ hat die Universität Rostock ein Preisgeld der Hochschulinitiative Neue Bundesländer  in Höhe von 100.000 Euro gewonnen. Übereicht wurde der Scheck heute (01.02.2012) in Berlin. Schon bei dem Wettbewerb von 2010/11 zur Optimierung des Studierendenmarketings war die Universität Rostock mit einem Preisgeld von ebenfalls 100.000 Euro erfolgreich. „Zweimal zu den Gewinnern zu gehören zeigt, wie innovationsfreudig und innovationsfähig die Universität ist“, sagte Rektor Prof. Dr. Wolfgang Schareck. Die Universität Rostock mache damit ihrem Leitspruch „traditio et innovatio“ alle Ehre.</p>
<p>Mit ihrem Wettbewerbsbeitrag leiste die Universität Rostock einen Beitrag zu attraktiven Studienbedingungen als Basis für die Rekrutierung von Studierenden aus den westlichen Bundesländern zu einer Studienaufnahme an den jeweiligen Hochschulen in Ostdeutschland, befand die Jury. Die Karriereaussichten der Absolventen ostdeutscher Hochschulen seien ein wichtiges Kriterium bei der Entscheidung über den Hochschulort, heißt es weiter. Als besonders hervorhebenswert lobte die Jury, dass andere vom Konzept der Universität Rostock lernen können.</p>
<p>„Oben ankommen mit der Universität Rostock’ steht für Rostocks geographische Lage, das Ankommen und Wohlfühlen der Zielgruppe an ihrem Universitätsstandort, der sich durch  hohe Qualität in der Ausbildung sowie das Erwerben einer Hochschulausbildung, die viele Karrierewege öffnet, auszeichnet“, erläutert Projektleiterin Anja Klütsch. Kurz: „Es geht um Wege, die nach oben führen“. Voraussetzung ist, die Bedarfe und auch die typischen Karrierewege der Studierenden und Absolventen mit ihren regionalen Spezifika zu kennen. Dazu werden bestehende Daten neu bewertet und weitere, als wichtig erachtete Daten erhoben und ausgewertet. „Damit wollen wir noch passgenauere Angebote, besonders im Bereich der Arbeitgeberkontakte und der Kompetenzförderung unterbreiten“, so Klütsch. Mit dem Projekt „Karrierewege“ sollen auch Social Networks und Career Scouts eingebunden werden, um mit den Studierenden noch gezielter über Karriere kommunizieren zu können.</p>
<p>Quelle: Universität Rostock, bearbeitet von Tanja Sophie Gesk</p>

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		<title>Hartwig-Mathies-Preis an Greifswalder Forscher verliehen</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 10:28:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Newsdesk</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Einem interdisziplinären Greifswalder Forscherteam aus der Universitätsaugenklinik und dem Lehrstuhl für Allgemeine BWL und Gesundheitsmanagement [...]]]></description>
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<p>Einem interdisziplinären Greifswalder Forscherteam aus der Universitätsaugenklinik und dem Lehrstuhl für Allgemeine BWL und Gesundheitsmanagement der Universität Greifswald ist in Nürnberg der Hartwig-Mathies-Preis verliehen worden.<span id="more-4045"></span></p>
<div id="attachment_4047" class="wp-caption alignnone" style="width: 607px"><a rel="attachment wp-att-4047" href="http://scientia-magazin.de/2012/02/02/mensch/hartwig-mathies-preis-an-greifswalder-forscher-verliehen/attachment/hartwig-matthies-preis_2012_angepasst/"><img class="size-large wp-image-4047" title="Hartwig-Matthies-Preis_2012_angepasst" src="http://scientia-magazin.de/wp-content/uploads/2012/02/Hartwig-Matthies-Preis_2012_angepasst-597x600.jpg" alt="Das Forscherteam der Universität Greifswald wurde mit dem Hartwig-Mathies-Preis ausgezeichnet. Von links: Rico Großjohann, Tunia Swierk, Prof. Steffen Fleßa, Dr. Clemens Jürgens, Prof. Frank Tost. Foto: Hans-Werner Hausmann, Greifswald" width="597" height="600" /></a><p class="wp-caption-text">Das Forscherteam der Universität Greifswald wurde mit dem Hartwig-Mathies-Preis ausgezeichnet. Von links: Rico Großjohann, Tunia Swierk, Prof. Steffen Fleßa, Dr. Clemens Jürgens, Prof. Frank Tost. Foto: Hans-Werner Hausmann, Greifswald</p></div>
<p>Die Wissenschaftler erhielten die Auszeichnung am Samstag, 28. Januar 2012, für das Projekt „Teletonometrie MV“, bei dem Glaukompatienten (Glaukom: Grüner Star) telemedizinisch von zu Hause aus betreut werden. Der Hartwig-Mathies-Preis wird alle zwei Jahre vom „Verein für Ambulante Therapie“ (VAT) vergeben.</p>
<p>Damit würdigte die bayerische Ärzteinitiative ein telemedizinisches Betreuungskonzept zum ambulanten Glaukom-Monitoring in Mecklenburg-Vorpommern, das (auch einmalig in der Augenheilkunde) im Rahmen der Integrierten Versorgung durch die Techniker Krankenkasse unterstützt wird. Teilnehmende Glaukompatienten können hierbei ihren Augeninnendruck im häuslichen Umfeld rund um die Uhr messen. Die Messwerte werden dann automatisch über die Telefonleitung zum behandelnden Augenarzt/-ärztin und in die Greifswalder Augenklinik zur ärztlichen Auswertung übertragen.</p>
<p>Die Jury hob hervor, dass das Glaukom-Monitoring „Teletonometrie MV“ nicht nur die fachmedizinischen Belange von Glaukompatienten sorgfältig analysiert hat. Hier konnten auch betriebswirtschaftliche- gesundheitsökonomische Daten für die telemedizinische Glaukomüberwachung vorlegt werden, die in Fachzeitschriften veröffentlicht worden sind. Das interdisziplinäre Forscherteam besteht aus Dr. Clemens Jürgens, Dipl. phys. Rico Großjohann und Prof. Frank Tost aus der Universitätsaugenklinik sowie Frau Dipl. oek. Tunia Swierk und Prof. Steffen Fleßa vom Lehrstuhl für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Gesundheitsmanagement.</p>
<p>Der Hartwig-Mathies-Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und wird für außerordentliches Engagement bei Untersuchungen zur Organisation, Methodik und Qualität innovativer Behandlungsformen vergeben. Mit dem Geld soll die Forschung auf diesem Gebiet weiter unterstützt werden.</p>
<p>Quelle: Universität Greifswald, bearbeitet von Tanja Sophie Gesk</p>

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		<title>Tropische Ozean beeinflusst Ozonschicht</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 09:34:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Newsdesk</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kieler Forscher fanden heraus, dass in Küstenbereichen des tropischen Westpazifiks große Mengen an natürlichen Halogenverbindungen [...]]]></description>
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<p>Kieler Forscher fanden heraus, dass in Küstenbereichen des tropischen Westpazifiks große Mengen an natürlichen Halogenverbindungen produziert  werden, die die Ozonschicht in der Stratosphäre schädigen können.</p>
<p><span id="more-4018"></span></p>
<div id="attachment_4024" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a rel="attachment wp-att-4024" href="http://scientia-magazin.de/2012/02/02/forschung/der-tropische-ozean-beeinflusst-die-ozonschicht/attachment/ozonloch-2/"><img class="size-large wp-image-4024" title="Ozonloch" src="http://scientia-magazin.de/wp-content/uploads/2012/02/Ozonloch1-600x583.gif" alt="Ausdehnung des Ozonlochs über dem Südpol von 1957 bis 2001. (Quelle: wikiedia)" width="600" height="583" /></a><p class="wp-caption-text">Ausdehnung des Ozonlochs über dem Südpol von 1957 bis 2001. (Animation, Quelle: wikiedia)</p></div>
<p>(KEIL) Kieler Forscher zeigen erste Ergebnisse, dass in Küstenbereichen des tropischen Westpazifiks große Mengen an natürlichen Halogenverbindungen produziert  werden, die die Ozonschicht in der Stratosphäre schädigen können.</p>
<p>Das Protokoll von Montreal war 1989 ein Meilenstein internationaler Umweltabkommen. Knapp 200 Staaten verpflichteten sich darin, die Emissionen industriell hergestellter Ozon abbauender Substanzen wie Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) zu begrenzen. Ziel war, die Ozonschicht der Stratosphäre zu schützen, damit sich das damals bereits bestehende Ozonloch wieder schließen kann. Doch auch mehr als 20 Jahre nach Inkrafttreten des Protokolls existiert das Ozonloch weiterhin. Das liegt vor allem an der Langlebigkeit der von Menschen produzierten FCKW, die sich noch immer in der Stratosphäre befinden. Doch nicht alle Abbauvorgänge in der Ozonschicht können Atmosphärenforscher allein mit den von Menschen produzierten Gasen erklären. Deshalb sind Vorhersagen zur zukünftigen Entwicklung der Ozonschicht vor allem in gemäßigten Breiten sehr unsicher. Ein bisher wenig beachteter Faktor sind natürliche halogenhaltige Verbindungen, die ebenfalls Ozon in der Stratosphäreabbauen können. Starke Quellen für diese Verbindungen werden im Meer vermutet. Vor allem Brom- und Jodverbindungen werden dort von Organismen und bei chemischen Prozessen gebildet. „Es gibt bisher aber nur wenige Messungen, die diese Quellen für ozonschädliche Substanzen im Meer wirklich belegen. Speziell im tropischen Westpazifik gab es bisher gar keine“, sagt die Meereschemikerin Dr. Birgit Quack vom GEOMAR | Helmholtz- Zentrum für Ozeanforschung Kiel. Zusammen mit der Meteorologin Dr. Kirstin Krüger leitete sie vom 15. bis 29. November 2011 eine Expedition mit dem deutschen Forschungsschiff SONNE im Südchinesischen Meer, die mithelfen sollte, diese Datenlücke zu schließen.</p>
<p>Die Messkampagne war Teil des EU-Projektes SHIVA, das vom Institut für Umweltphysik der Universität Heidelberg koordiniert wird. Zu den weiteren Projektpartnern gehören das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI), die Universität Bremen, die Goethe-Universität Frankfurt sowie Forschungseinrichtungen aus Großbritannien, Frankreich, Belgien, Norwegen, Malaysia sowie von den Philippinen. „Diese sehr unterschiedlichen Partner aus verschiedenen Ländern und Fachbereichen machen das Projekt zu etwas Besonderem – schon alleine wegen der unterschiedlichen Messplattformen, die im November im Einsatz waren“, sagt Dr. Quack. Die wissenschaftlichen Untersuchungen auf der SONNE wurden durch küstennahe Messungen von lokalen Schiffen aus vor der malaysischen Halbinsel und vor Borneo sowie durch Messungen des DLR-Forschungsflugzeugs FALCON über Borneo und dem Südchinesischen Meer ergänzt. Zeitgleich wurden an Land weitere Feld- und Labormessungen durchgeführt. Die Meeresforscher aus Kiel fanden während der Expedition ihre Vermutungen bestätigt: „Wir haben tatsächlich starke marine Quellen ozonschädigender Substanzen für die Atmosphäre nachgewiesen“, betont Dr. Quack. Erste Ergebnisse zeigen generell erhöhte Konzentrationen brom- und jodhaltiger Verbindungen im Wasser, die in den flachen Schelfregionen und nah den Küsten stellenweise besonders hoch sind.</p>
<p>Gelangen diese Substanzen vom Meerwasser in die Luft, können sie im Untersuchungsgebiet auch schnell in höhere Atmosphärenschichten transportiert werden. „Speziell über dem tropischen Westpazifik gibt es schnelle Aufwärtsströmungen. Meteorologen nennen das ‚hoch reichende Konvektion’. Sie gilt als effektiver Transportweg der marinen Spurengase in die Stratosphäre“, erklärt Dr. Krüger. Um diese Transportprozesse besser einschätzen zu können, war die FALCON auf Borneo stationiert und hat den Transport der Spurenstoffe durch die Atmosphäre verfolgt. „Dank dieser fach- und zentrenübergreifenden Zusammenarbeit haben wir einmaliges Datenmaterial für unsere Fragestellung erhalten“, sagt die Meteorologin.</p>
<p>Die genaue Auswertung und Interpretation dieser Daten wird jetzt in den beteiligten Instituten mit umfangreichen Chemie-, Transport- und globalen Klimamodellen erfolgen. So soll die zukünftige Entwicklung der Ozonschicht unter dem Einfluss der menschengemachten Veränderung in den tropischen Ozeanen und in der Atmosphäre vorhergesagt werden. „Der Einfluss der von Menschen produzierten Ozon-Killer wie FCKW ist zwar derzeit noch weit größer. Aber man muss die natürlichen Quellen für ozonschädigende Gase berücksichtigen, will man zuverlässige Prognosen über die zukünftige Entwicklung der stratosphärischen Ozonschicht erstellen“, betont Dr. Krüger, die als Autorin auch am jüngsten Ozon Assessment der World Meteorological Organization (WMO) mitgearbeitet hat.</p>
<p><em>Eingangsbild: Diese Ansicht aus der Umlaufbahn zeigt den Vollmond, der von der Erdatmosphäre teilweise verdunkelt wird. <em>NASA-Bild. (Quelle: wikipedia)<br />
</em></em></p>
<p>Quelle: GEOMAR | Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel, bearbeitet von Tanja Sophie Gesk</p>

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		<title>Mehr Geld für den MV Hochschulbau als gedacht</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 09:21:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Newsdesk</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Für die Finanzierung des Ausbaus und der Sanierung der Hochschulen in MV gibt es mehr [...]]]></description>
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<p>Für die Finanzierung des Ausbaus und der Sanierung der Hochschulen in MV gibt es mehr Geld.</p>
<p><span id="more-3978"></span></p>
<div id="attachment_3999" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a rel="attachment wp-att-3999" href="http://scientia-magazin.de/2012/01/31/mensch/hochschulbau-wird-forciert-93-millionen-euro-zusatzlich-bis-2016/attachment/rubenowplatz_greifswald/"><img class="size-large wp-image-3999" title="Rubenowplatz_Greifswald" src="http://scientia-magazin.de/wp-content/uploads/2012/01/Rubenowplatz_Greifswald-600x322.jpg" alt="Das barocke Universitäts-Hauptgebäude (Koord.) wurde zwischen 1747 und 1750 errichtet. Heute beherbergt es unter anderem das Rektorat und die festliche Aula der Greifswalder Universität. (Quelle: wikipedia)" width="600" height="322" /></a><p class="wp-caption-text">Das barocke Universitäts-Hauptgebäude wurde zwischen 1747 und 1750 errichtet. Heute beherbergt es unter anderem das Rektorat und die festliche Aula der Greifswalder Universität. (Quelle: wikipedia)</p></div>
<p>Für den Ausbau und die Sanierung der Hochschulen haben sich das <a href="http://www.regierung-mv.de/cms2/Regierungsportal_prod/Regierungsportal/de/start/index.jsp">Bildungs- und Finanzministerium</a> auf die Finanzierung eines verbindlichen Baukorridors geeinigt. Danach sind für den Hochschulbau bis 2016 insgesamt 660 Millionen Euro vorgesehen. Dies sind in diesem Zeitraum 93 Mio. Euro mehr als ursprünglich geplant.</p>
<p>Minister Brodkorb: „Mit der deutlichen Erhöhung des Etats gegenüber der ursprünglichen Planung macht die Landesregierung deutlich, welchen großen Stellenwert sie dem Hochschulbau und damit der Attraktivität des Wissenschaftsstandortes Mecklenburg-Vorpommern einräumt. Diese verbindliche Zusage an die Hochschulen über einen so langfristigen Zeitraum gibt ihnen mehr Gestaltungsmöglichkeiten bei der Umsetzung ihrer Vorhaben.“</p>
<p>Die Gelder dienen zum einen der Fortführung laufender Projekte, wie z.B. für den Campus Schillingallee der Universität Rostock oder für die Nachnutzung der frei gezogenen Klinikkomplexe der Universität Greifswald in der Innenstadt. Zum anderen können neue Bauvorhaben in Angriff genommen werden, wie z.B. der Erweiterungsbau für die Chemie der Universität Rostock in der Südstadt oder der Innenstadtcampus für Geistes- und Sozialwissenschaften der Universität Greifswald.</p>
<p>Eingangsbild: Das Planetarium in Stralsund.</p>
<p>Quelle: Bildungs- und Finanzministerium Mecklenburg-Vorpommern, bearbeitet von Tanja Sophie Gesk</p>

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		<title>Erstes Teilchenereignis auf Mars-Mission gesichtet</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 13:21:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Newsdesk</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Strahlungssensor der Uni Kiel arbeitet einwandfrei. (KIEL) An Bord der NASA-Raumsonde Mars Science Laboratory Mission [...]]]></description>
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<p>Strahlungssensor der Uni Kiel arbeitet einwandfrei.<span id="more-3971"></span></p>
<div id="attachment_3972" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a rel="attachment wp-att-3972" href="http://scientia-magazin.de/2012/01/30/forschung/erstes-teilchenereignis-auf-mars-mission-gesichtet/attachment/mars/"><img class="size-large wp-image-3972" title="Mars" src="http://scientia-magazin.de/wp-content/uploads/2012/01/Mars-600x450.jpg" alt="Unendliche Weiten: Mehrere Hundert Kilometer legt „Curiosity“ zurück. An Bord eine von Kieler Forschenden entwickelte Senoreneinheit. Bild: NASA/JPL-Caltech" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Unendliche Weiten: Mehrere Hundert Kilometer legt „Curiosity“ zurück. An Bord eine von Kieler Forschenden entwickelte Senoreneinheit. Bild: NASA/JPL-Caltech</p></div>
<p>(KIEL) An Bord der NASA-Raumsonde Mars Science Laboratory Mission hat die Kieler Sensoreneinheit im Strahlenmessinstrument RAD (Radiation Assessment Detector) ein erstes Teilchenereignis aufgezeichnet. „Die im Sonnensturm beschleunigten Teilchen sind so energiereich, dass sie die schützende Hülle der Raumsonde durchdringen und mit unserem RAD nachgewiesen werden können. Dass sind erste Hinweise auf die Strahlendosis, denen Astronauten während zukünftiger, bemannter Missionen ausgesetzt sein könnten“, so Professor Wimmer-Schweingruber vom Institut für Experimentelle und Angewandte Physik der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU).</p>
<p>Die Raumsonde mit dem Marsrover „Curiosity“ ist seit ihrem Start am 26. November 2011 auf dem Weg zum Mars und soll dort Anfang August 2012 landen. Danach bestimmt RAD die Strahlenbelastung auf der Marsoberfläche, damit sie ihren Beitrag zu weltbewegenden Fragen leisten kann: War auf dem Mars je Leben möglich? Gibt es dort sogar Leben? Oder würde der rote Planet Leben unterstützen, beispielsweise in einer Kolonie?</p>
<p>Der Mars ist der einzige Planet außer der Erde, auf dem der Mensch diesen Fragen überhaupt nachgehen kann. Bei mittlerweile über 700 entdeckten Planeten, davon einigen erdähnlichen, wird die Frage nach der Entstehung von Leben und ob es auch anderswo Leben gibt, immer interessanter. „Unmöglich ist das jedenfalls nicht“, sagt Wimmer-Schweingruber. „Wenn wir jemals außerirdisches Leben entdecken, wäre das unglaublich und könnte uns Menschen vielleicht etwas zur Besinnung bringen.“</p>
<p>Quelle: Universität Kiel, bearbeitet von Tanja Sophie Gesk</p>

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		<title>Die Welt zu Gast in Rostock</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 12:48:09 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[organische Moleküle]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Wissenschaftsregion Rostock lockt Talente aus der ganzen Welt: Yang Li erforscht die Veredlung organischer [...]]]></description>
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<p>Die Wissenschaftsregion Rostock lockt Talente aus der ganzen Welt: Yang Li erforscht die Veredlung organischer Moleküle.<span id="more-3945"></span></p>
<div id="attachment_3948" class="wp-caption alignnone" style="width: 439px"><a rel="attachment wp-att-3948" href="http://scientia-magazin.de/2012/01/30/mensch/die-welt-zu-gast-in-rostock/attachment/yang-li-im-likat-23-01-2012/"><img class="size-large wp-image-3948" title="Yang Li im LIKAT 23.01.2012" src="http://scientia-magazin.de/wp-content/uploads/2012/01/Yang-Li_23-01-12_0002-a-429x600.jpg" alt="Dr. Yang Li forscht für eineinhalb Jahre im Rostocker Leibniz-Institut. Foto: Universität" width="429" height="600" /></a><p class="wp-caption-text">Dr. Yang Li forscht für eineinhalb Jahre im Rostocker Leibniz-Institut. Foto: Universität</p></div>
<p>(ROSTOCK) Im <a href="http://www.catalysis.de/">&#8220;Leibniz-Institut für Katalyse e.V. an der Universität Rostock&#8221;</a> (LIKAT) trifft sich die Welt. Hier forschen unter anderem 77 junge Wissenschaftler, die beispielsweise in Schweden, Dänemark, Russland, Irak, Indien, Kamerun, Syrien, China, Mexiko, USA oder Kanada zu Hause sind. Themenleiter Dr. Helfried Neumann sagt: &#8220;Wir haben die ganze Welt zu Gast&#8221;. Schmunzelnd fügt er an: &#8220;Ohne, dass ich groß rumreisen muss, fühle ich mich als Weltbürger&#8221;. Dadurch beherrscht er die englische Sprache auch so perfekt. Er fachsimpelt mit der 33-jährigen Chinesin Dr. Yang Li. Sie kommt aus einem kleinen Dorf nahe der Eine-Million-Stadt Xianyang. Dort hat die Wissenschaftlerin Chemie studiert und promoviert. Seit 2. Januar 2012 arbeitet sie nun in Rostock. Der erste Eindruck der jungen Frau: &#8220;Rostock ist eine sehr schöne Stadt, in der man gut forschen kann&#8221;.</p>
<p>Aufmerksam auf den Wissenschaftsstandort wurde Yang Li in Peking durch einen &#8220;beeindruckenden Vortrag&#8221;, wie sie sagt, von Professor Matthias Beller, dem Direktor des Leibniz-Instituts für Katalyse und Chemieprofessor der Universität Rostock. Seitdem ist sie begeistert von seinem fachlichen Wissen und Forschergeist, mit dem er weltweit nicht nur junge Wissenschaftler, sondern die ganze wissenschaftliche Community beeindruckt. Beispielsweise haben die Forscher unter Bellers Regie eine wegweisende neue Technologie zur Wasserstoffgewinnung und -speicherung entwickelt. Mithilfe eines Eisenkatalysators ist es gelungen, auf bislang einzigartig einfache und effiziente Weise, Wasserstoff aus Ameisensäure freizusetzen. Ein sehr vielversprechender Forschungsansatz, um einen Beitrag zur Lösung der Energieprobleme der Zukunft leisten zu können.</p>
<p>Yang Li hatte sich auf Empfehlung von Matthias Beller für ein Humboldt-Forschungsstipendium beworben und es erhalten. Eineinhalb Jahre wird sie in Rostock bleiben und forschen. Hier beschäftigt sie sich mit der Veredlung von organischen Molekülen. Auf diesem Gebiet sind immer wieder neue Erkenntnisse von der Pharmaindustrie gefragt, die sie für die Arzneimittel- und Feinchemikalienherstellung benötigt. Ob die junge Chinesin zwischendurch nach Hause fährt, will sie von ihren Forschungsergebnissen abhängig machen. &#8220;Die Chinesen sind besonders ehrgeizig, was das ergebnisorientierte Forschen angeht&#8221;, sagt Helfried Neumann. Matthias Beller und seinen Wissenschaftlern, darunter die jungen ausländischen PostDocs, gelingt es auf beeindruckende Weise, ihre Forschungsergebnisse in international renommierten Zeitschriften zu veröffentlichen. Das ist ein Gütesiegel für die erfolgreiche Arbeit des Rostocker Leibniz-Institutes und der Universität Rostock und Anreiz für weitere junge Forscher und Gäste aus aller Welt.</p>
<p>Jedes Jahr kommen fünf neue Humboldt-Stipendiaten oder Preisträger der Humboldt-Stiftung nach Rostock. Dass die Humboldtianer in der Wissenschaftsregion Rostock mit ihrer Universität, den vier Leibniz-Instituten, zwei Fraunhofer-Standorten, einem Max-Planck-Institut  und dem Thünen-Institut für Ostseefischerei die besten Voraussetzungen für die Umsetzung ihrer Projekte sehen, sagt auch etwas über die Qualität der Forschung aus. Institutsdirektor Matthias Beller sieht die Arbeit mit jungen ausländischen Wissenschaftlern so: &#8220;Insbesondere die Vielfalt des Wissens aber auch die anderen Blickwinkel auf Forschung und Wissenschaft sind eine große Bereicherung für uns.&#8221;</p>
<p>Quelle: Universität Rostock, bearbeitet von Tanja Sophie Gesk</p>

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		<title>Enthüllung der Struktur von Schlüsselproteinen &#8211; Superlaser machen es möglich</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 09:20:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Newsdesk</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Strukturbiologen aus Hamburg, Lübeck und Tübingen gehen neue Wege in der Erforschung von Proteinen in [...]]]></description>
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<p>Strukturbiologen aus Hamburg, Lübeck und Tübingen gehen neue Wege in der<br />
Erforschung von Proteinen in Krankheitserregern.</p>
<p><span id="more-3933"></span></p>
<div id="attachment_3964" class="wp-caption alignnone" style="width: 591px"><a rel="attachment wp-att-3964" href="http://scientia-magazin.de/2012/01/30/forschung/enthullung-der-struktur-von-schlusselproteinen-superlaser-machen-es-moglich/attachment/created-by-digital-micrograph-gatan-inc-4/"><img class="size-large wp-image-3964" title="Created by Digital Micrograph, Gatan Inc." src="http://scientia-magazin.de/wp-content/uploads/2012/01/Insektenzelle-mit-Proteinkristall2-581x600.jpg" alt="Insektenzelle mit Proteinkristall. Foto: DESY" width="581" height="600" /></a><p class="wp-caption-text">Insektenzelle mit Proteinkristall. Foto: DESY</p></div>
<p>(HAMBURG/LÜBECK/TÜBINGEN) Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universitäten Hamburg, Lübeck und Tübingen haben in Zusammenarbeit mit dem <a href="http://www.desy.de/">Deutschen Elektronen- Synchrotron DESY</a> und weiteren Forschergruppen ein neues Experiment erfolgreich durchgeführt, das sie in der aktuellen Online-Ausgabe der Fachzeitschrift „Nature Methods“ beschreiben: Sie züchteten erstmals Nanokristalle von Proteinen in ihrer natürlichen Form in lebenden Zellen und erhielten durch Bestrahlung mit einem Freien-Elektronen-Laser Daten zur räumlichen Struktur der Proteine mit hoher Auflösung.</p>
<p>Die dreidimensionale Struktur der Proteine gibt Aufschluss darüber, welche Funktion sie bei der Steuerung einer Zelle in Organismen übernehmen. Wissen über die Struktur bietet somit beispielsweise die Grundlage für die Bekämpfung bakterieller Zellen oder Parasiten und unterstützt die Entwicklung neuer Wirkstoffe gegen Krankheitserreger.</p>
<p>Bisher war zur Aufklärung der dreidimensionalen Struktur von Proteinen durch Röntgenstrukturanalyse ein aufwendiges Verfahren nötig, denn Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mussten von ausgewählten Proteinen Kristalle mit einer Kantenlänge von mindestens 100 Mikrometer in jede Richtung züchten.</p>
<p>Mit einem „Freien-Elektronen-Laser“ in Stanford, Kalifornien, konnte die Forschergruppe nun hochintensive Röntgenpulse nutzen und viel kleinere Kristalle, nämlich Nanokristalle von nur wenigen Mikrometern Kantenlänge, untersuchen. Die Züchtung von Nanokristallen des Enzyms Cathepsin B aus dem Parasiten Trypanosoma brucei, dem Erreger der Schlafkrankheit, gelang den Strukturbiologinnen und -biologen erstmalig in lebenden<br />
Insektenzellen.</p>
<p>Das Ergebnis zeigt, dass es mit der neuen Technologie möglich wird, Daten zur Proteinstruktur von Nanokristallen in hoher Qualität zu bekommen. Neben der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Nachwuchsgruppe „Strukturelle Infektionsbiologie unter Anwendung neuartiger Strahlungsquellen (SIAS)“ der Universitäten Hamburg und Lübeck und der Hamburg School for Structure and Dynamics in Infection (SDI) der Landesexzellenzinitiative Hamburg, waren ein Forscherteam um Prof. Michael Duszenko von der Universität Tübingen und Prof. Henry Chapman vom DESY beteiligt.</p>
<p>SIAS, initiiert von den Strukturforschern Prof. Christian Betzel, Universität Hamburg, und Prof. Rolf Hilgenfeld, Universität Lübeck, forscht seit 2010 zur Anwendung neuartiger Strahlungsquellen auf die Strukturbestimmung von Proteinen und anderen biologischen Molekülen. Ab 2015 wird ein solcher „Superlaser“ mit dem „Europäische X-FEL“ beim DESY in Betrieb gehen.</p>
<p>Prof. Michael Duszenko, Leiter der Abteilung Molekulare Parasitologie an der Universität Tübingen: „Bei der Klonierung von Cathepsin B, eines Enzyms aus Trypanosomen, konnten wir zeigen, dass sich in vivo Kristalle bilden. Aufgrund der geringen Größe und Fragilität dieser Kristalle wäre es allerdings unmöglich gewesen, diese zur Strukturanalyse zu nutzen. Deshalb hat der glückliche Umstand, dass gerade jetzt die neuartige Lasertechnologie in Kalifornien verfügbar war, dieses Projekt ideal ergänzt und neue Türen in der Strukturbiologie geöffnet. Ohne die fruchtbare Kooperation zwischen Tübingen, Hamburg und Lübeck wären die Ergebnisse nicht möglich gewesen.“</p>
<p>Dr. Lars Redecke, Leiter der Nachwuchsgruppe SIAS: „Unser Ergebnis zeigt, dass die Superlaser völlig neue Möglichkeiten in der Strukturaufklärung biologischer Makromoleküle bieten können. Vielleicht sind die Zeiten bald vorbei, in denen wir oft Monate oder Jahre brauchten, um von bestimmten Proteinen Kristalle zu züchten, die groß genug für Synchrotronstrahlungsquellen sind. Ich bin stolz, dass die Universitäten Hamburg, Lübeck und Tübingen bei diesen neuen Entwicklungen an vorderster Front dabei sind“.</p>
<p>Quelle: Universität Hamburg, bearbeitet von Tanja Sophie Gesk</p>

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		<title>Moderne und klassische Musik vereinen sich für guten Zweck</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 11:14:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Newsdesk</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 5. Februar 2012 findet ein Benefizkonzert um 17.00 Uhr in der Nikolaikirche mit dem [...]]]></description>
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<p>Am 5. Februar 2012 findet ein Benefizkonzert um 17.00 Uhr in der Nikolaikirche mit dem Rock-Pop-Gospel-Chor Celebrate und dem Freien StudentenOrchester Rostock statt. <span id="more-3909"></span></p>
<div id="attachment_3910" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a rel="attachment wp-att-3910" href="http://scientia-magazin.de/2012/01/27/mensch/bezaubernder-gesang-in-nikolaikirche-fur-guten-zweck/attachment/celebrate_angepasst/"><img class="size-full wp-image-3910" title="Celebrate_angepasst" src="http://scientia-magazin.de/wp-content/uploads/2012/01/Celebrate_angepasst.jpg" alt="Die Gruppe Celebrate. (Foto: Dana Bretschneider)" width="600" height="404" /></a><p class="wp-caption-text">Die Gruppe Celebrate. (Foto: Dana Bretschneider)</p></div>
<p>(ROSTOCK) Das schon bereits dritte Benefizkonzert der Universität Rostock mit dem<a href="http://www.fsor.de/index"> Freien StudentenOrchester Rostock</a> (F.S.O.R.) dirigiert von Henning Ehlert und dem <a href="http://www.celebrate-rostock.de/">Chor Celebrate</a>, der von Martin Heuschkel geleitet wird, findet statt. Den Besuchern erwarten Kompositionen von Modest Mussorgski (Eine Nacht auf dem kahlen Berge), Franz von Suppè (Ouvertüre zu Dichter und Bauer) und die Schwanensee-Suite von Peter Tschaikowski. Dazu Rock, Pop, Gospel und Evergreens in der mitreißenden Interpretation des Chores Celebrate.</p>
<p>Das Konzert findet am 5. Februar 2012 in der Nikolaikirche statt.<br />
Beginn ist 17.00 Uhr.</p>
<p>Wie in jedem Jahr fließt der gesamte Erlös des Konzertes an ein gemeinnütziges Projekt, das mit der Caritas Rostock, die seit dem ersten Benefizkonzert unterstützt, ausgewählt wurde. In diesem Jahr gehen die Spenden an den ambulanten Hospiz- und Kinderhospizdienst, den die Caritas in ökumenischer Trägerschaft mit der Diakonie seit 2007 in Rostock betreibt.</p>
<p>Dieser Dienst kümmert sich um die Begleitung schwer kranker Erwachsener, Kinder sowie deren Angehörigen. Die Arbeit lebt durch das unermüdliche Engagement von derzeit ca. 70 ehrenamtlich Tätigen, welche eigens für die Begleitung Sterbender ausgebildet werden. Zwei hauptamtliche Koordinatorinnen organisieren und verwalten den Dienst und sind Ansprechpartnerinnen sowohl für die betroffenen Familien als auch für die ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Von Cicely Saunders stammt der Leitspruch dieser zuweilen schweren aber auch sehr beglückenden Arbeit: &#8220;Nicht dem Leben mehr Zeit, sondern der Zeit mehr Leben geben!&#8221; Hospizarbeit möchte Weg und Brücke zwischen der Gesellschaft und schwerstkranken, sterbenden Menschen sein. Ziel ist es, die Tabuthemen Sterben und Tod in unsere Mitte zu holen und eine Auseinandersetzung auf vielen verschiedenen Ebenen für alle Menschen zu ermöglichen. Die Hospizbewegung ist nicht das Ergebnis staatlicher Anordnung. Sie ist geboren aus der existentiellen Erfahrung von Betroffenen und damit eine Lebensbewegung.</p>
<p>Der Eintritt zum Konzert ist frei. Erwartet werden von den Konzertbesuchern Spenden. Mitglieder des F.S.O.R. und des Chores Celebrate werden dazu mit Sammelbüchsen der Caritas nach dem Konzert bereit stehen.</p>
<p>2010 gingen die Spenden an die Erdbebenopfer in Haiti und 2011 an das Pflege-Familien-Zentrum der Caritas. Insgesamt wurden durch die bisherigen  Benefizkonzerte Spenden in Höhe von ca. 9.000 Euro möglich gemacht. Auf Wunsch werden Spendenquittungen ausgestellt.</p>
<p>Quelle: Universität Rostock, bearbeitet von Tanja Sophie Gesk</p>

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		<title>Neu entdeckt: Kinderstube der Ostsee</title>
		<link>http://scientia-magazin.de/2012/01/26/forschung/3889/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 14:16:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Newsdesk</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kieler Forscher entdecken einen Jahrtausende alten Flusslauf am Boden der Ostsee, welcher das Wissen um [...]]]></description>
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<p>Kieler Forscher entdecken einen Jahrtausende alten Flusslauf am Boden der Ostsee, welcher das Wissen um die Entwicklung der Ostsee grundlegend verändert. <span id="more-3889"></span></p>
<div id="attachment_3890" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-3890" href="http://scientia-magazin.de/2012/01/26/forschung/3889/attachment/2012-023-2/"><img class="size-medium wp-image-3890" title="2012-023-2" src="http://scientia-magazin.de/wp-content/uploads/2012/01/2012-023-2-300x180.jpg" alt="Hydroakustische Messungen legten ihn für das menschliche Auge frei: der Flusslauf (blau) inmitten des Fehmarn Belt. Copyright/Foto: Peter Feldens" width="300" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Hydroakustische Messungen legten ihn für das menschliche Auge frei: der Flusslauf (blau) inmitten des Fehmarn Belt. Copyright/Foto: Peter Feldens</p></div>
<p>(KIEL) Vor über 10.000 Jahren trennten natürliche Schwellen den Baltischen Raum von der Nordsee. Bisher hatten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler angenommen, dass der Durchbruch einer dieser Schwellen zwischen Darß und der dänischen Insel Falster (Darßer Schwelle) die Verbindung herstellte.</p>
<p>Ein aktueller Fund der Arbeitsgruppe Sedimentologie, Küsten- und Schelfgeologie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) widerlegt diese Theorie: Sie entdeckten einen Jahrtausende alten Flusslauf am Boden des Fehmarn Belt. Diese neuen Ergebnisse sind gerade in der renommierten Fachzeitschrift „Continental Shelf Research“ erschienen.</p>
<p>Hydroakustische Messungen an Bord der GEOMAR-Forschungsschiffe Alkor, Littorina und Poseidon brachten die Geologen Dr. Peter Feldens und Dr. Klaus Schwarzer auf die Spur des ertrunkenen Flusslaufs. Mit Sedimentproben und von Fächerecholoten und Seitensichtsonaren gesammelten Daten über die Tiefe und die Bodeneigenschaften konnten sie den Fluss kartieren. Dieser ist mehrere hundert Meter breit und bis zu dreißig Meter tief. „Die Durchflussraten entsprachen in etwa denen der heutigen Elbe“, sagt Feldens. Zu großen Teilen sei dieser allerdings mit eiszeitlichen Ablagerungen sowie nacheiszeitlichen Sedimenten gefüllt.<br />
Radiokarbondatierungen, also die Messung des Zerfalls von radioaktiven 14C-Atomen in Sedimenten des Fehmarnbelt, sowie die Rekonstruktion von Wasserständen aus fossilen, heute unter Wasser liegenden Kliffs zeigen, dass das Gebiet ein Teil des sogenannten Ancylus-Sees – einem Vorläufer der Ostsee – war. Feldens: „Ein Durchbruch der östlich gelegenen Darßer Schwelle kann daher unmöglich für das plötzliche Auslaufen dieses Sees Richtung Nordsee verantwortlich sein.“ Eine diesen See abgrenzende Schwelle müsse sich stattdessen zwischen Fehmarnbelt und Kattegat befinden, schlussfolgert der Wissenschaftler.</p>
<p>Die Forschungsergebnisse beweisen, dass die Kieler und Mecklenburger Bucht Teil früherer Ostsee-Phasen waren und nicht, wie bisher angenommen wurde, eigenständige Entwicklungen genommen haben. „Das heißt auch, dass sich die überregionalen Meeresspiegelfluktuationen in der Vergangenheit nun auch vor der Haustür untersuchen lassen“, erklärt Schwarzer.</p>
<p>Quelle: Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, bearbeitet von Tanja Sophie Gesk</p>

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		<title>Pilze statt Chemiekeule</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 13:22:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Newsdesk</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Studenten der Hochschule Wismar forschen an einem neuen Verfahren für umweltfreundliche Obst- und Gemüselagerung. Es [...]]]></description>
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<p>Studenten der Hochschule Wismar forschen an einem neuen Verfahren für umweltfreundliche Obst- und Gemüselagerung. Es dient auch der gesunden Ernährung.</p>
<p><span id="more-3850"></span></p>
<div id="attachment_4009" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a rel="attachment wp-att-4009" href="http://scientia-magazin.de/2012/01/26/mensch/pilse-statt-chemiekeule/attachment/pilze_chemiekeule/"><img class="size-large wp-image-4009" title="Pilze_chemiekeule" src="http://scientia-magazin.de/wp-content/uploads/2012/01/Pilze_chemiekeule-400x600.jpg" alt="PROPHYTA-Geschäftsführer Dr. Peter Lüth (re.) zeigt Wirtschaftsminister Harry Glawe (li.) und Prof. Christian Stollberg von der Hochschule Wismar Pilzsporen. (Quelle: PROPHYTA)" width="400" height="600" /></a><p class="wp-caption-text">PROPHYTA-Geschäftsführer Dr. Peter Lüth (re.) zeigt Wirtschaftsminister Harry Glawe (li.) und Prof. Christian Stollberg von der Hochschule Wismar Pilzsporen. (Quelle: PROPHYTA)</p></div>
<p>(WISMAR) Jedes Jahr werden Milliarden Tonnen Obst und Gemüse eingelagert, verschifft und transportiert. Bis heute werden die Nahrungsmittel grundsätzlich mit chemischen Substanzen bearbeitet, damit sie äußerlich appetitlich aussehend und geschmacklich einwandfrei beim Verbraucher ankommen. Gemäß EU-Pflanzenschutzrecht müssen jedoch die giftigen Verbindungen bis 2013 mengenmäßig um 50 Prozent gegenüber 2005 reduziert werden. Mecklenburger Ingenieure und Wissenschaftler wollen jetzt ein neuartiges biotechnologisches Verfahren unter Nutzung von Pilzen entwickeln, um künftig in großen Lagereinheiten aufbewahrte Lebensmittel auf natürliche Weise vor Keimen und Bakterien zu schützen.</p>
<p>Forschungen in  Amerika (Universität Montana) an der in Zentralamerika vorkommenden  Pilzspezies Muscodor haben gezeigt, dass diese gasförmige organische  Verbindungen erzeugen können. Diese Gase aus Propanol, Naphthalen und  Propanonsäure sind in der Lage, andere Pilzkeime abzutöten, welche  Fäulnisprozesse an Nahrungsmitteln wie Obst, Gemüse, Kartoffeln und  Getreide in Gang setzen und diese dann unbrauchbar machen. Erste  Untersuchungsergebnisse haben sogar ein beachtliches antibiotisches  Potenzial an gasförmigen Verbindungen belegt. Die <a href="http://www.prophyta.de/de/">PROPHYTA</a> Biologischer  Pflanzenschutz GmbH konnte zwei dieser Pilzisolate aus den USA erwerben,  um diese mit einer speziellen von PROPHYTA entwickelten Technologie zu  kultivieren und die entstehenden Abluftgase in Bioreaktoren (Fermentern)  aufzufangen. Diese sollen auf die großräumige Eignung als biologisches  Pflanzenschutzmittel hin untersucht werden.</p>
<p>Die seitens der  Hochschule Wismar mittels Gaschromatograpie und Massenspektrometrie  (GC/MS) ermittelten Informationen sollen Aufschluss darüber geben, wie  sich die Gaszusammensetzung unter Kultivierungsbedingungen im Fermenter  darstellt. „Am Fachbereich Verfahrenstechnik biogener Rohstoffe werden  die qualitativen und quantitativen Analysen der Gase für die Abschätzung  der Eignung einzelner Isolate als Gasproduzenten für ein biologisches  Pflanzenschutzmittel durchgeführt“, erläuterte Professor Christian  Stollberg. „Gleichzeitig werden  Analyseverfahren zur späteren  Qualitätsüberwachung der Gasproduktion im Fermenter erprobt.“ Hierbei  beschreitet auch die Hochschule Wismar Neuland, da die GC-/MS-Methodik  für dieses neue Fermentationssystem zunächst entwickelt werden muss.</p>
<p>Mit  dem Vorhaben arbeitet die PROPHYTA Biologischer Pflanzenschutz GmbH an  dem ersten System zur Nutzung von Fermentationsgasen aus Pilzen, die als  biologisches Pflanzenschutzmittel zum Einsatz kommen sollen. Damit  eröffnen sich Alternativen zu chemischen Pflanzenschutzmitteln am  deutschen und auch weltweiten Markt mit einem hohen  Vermarktungspotenzial. Das neu zu entwickelnde verdichtete gasförmige  Pflanzenschutzmittel soll später in Lagerhäusern und Transportcontainern  Anwendung finden, um Lagerfäule umweltschonend und ohne Rückstände zu  bekämpfen und den Gebrauch toxischer Begasungsmittel deutlich  einzuschränken. „Wir rechnen mit einer Produktionsreife in vier bis fünf  Jahren“, so Dr. Peter Lüth. „Das Pflanzenschutzmittel soll in Wismar  produziert werden, so dass wir als Unternehmen langfristig den Aufbau  einer neuen Produktionslinie und eine Verdopplung der Gesamtproduktion  planen.“</p>
<p>„Unser  Ziel ist es, die Kultivierung des Pilzes im PROPHYTA-Feststofffermenter  verfahrenstechnologisch so weit zu entwickeln, dass eine maximale  Gasausbeute mit den optimal wirksamen Inhaltsstoffen erreicht wird“,  sagte  PROPHYTA-Geschäftsführer Dr. Peter Lüth. „Das ist die  Voraussetzung, um die biologischen Pilzgase  effektiv zur  umweltfreundlichen Konservierung von Nahrungsmitteln einsetzen zu  können.“ Die dafür von der PROPHYTA entwickelte Fermentationstechnologie  stellt ein Alleinstellungsmerkmal dar, mit deren Hilfe Pilze  kontrolliert zum Wachstum angeregt werden.</p>
<p>An dem Forschungsprojekt ist die Fakultät für Ingenieurwissenschaften der Hochschule Wismar mit der Fachgruppe Verfahrenstechnik biogener Rohstoffe beteiligt. Die Wissenschaftler um Prof. Dr.-Ing. Christian Stollberg identifizieren und charakterisieren die während des Wachstumsprozesses freigesetzten Gase der Pilze auf ihre Zusammensetzung und Eignung als biologisches Pflanzenschutzmittel.</p>
<p>Die <a href="http://www.prophyta.de/de/">PROPHYTA</a> Biologischer Pflanzenschutz GmbH mit Sitz in Malchow auf der Insel Poel wurde 1992 gegründet. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vermarktet biologische Produkte, Verfahren und Dienstleistungen für den integrierten Pflanzenschutz. Bei den Produkten, die weltweit vertrieben werden, handelt es sich in erster Linie um Präparate auf Basis lebender Mikroorganismen.<br />
Für die EU-Förderperiode von 2007 bis 2013 stehen dem Land Mecklenburg-Vorpommern rund 155 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und dem Europäischen Sozialfonds (ESF) für Forschung, Entwicklung und Innovation zur Verfügung.</p>
<p>Eingangsbild:  <em>Eine Mitarbeiterin der PROPHYTA GmbH bei der Qualitätskontrolle. (Quelle: PROPHYTA)<br />
</em></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Quelle: Hochschule Wismar, PROPHYTA, bearbeitet von Tanja Sophie Gesk</p>

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